"Durch die kleine Hölle des Nordens" aus Sicht des RCB Teams 2 - 100km Rennen

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Bei dem Velotörn (unserem Bremer Hausrennen) ging es durch die kleine Hölle des Nordens bei schönstem Wetter, was das Rennen letztlich eigentlich ganz angenehm machte. Nur die Passagen an denen wir über die Schienen fuhren und das teure Material anfing zu klappern taten mir im Herzen weh.

Das Rennen startete recht hektisch und es wurden direkt die dicken Gänge gefahren. In der ersten Runde hatten wir einen Schnitt von ca 41,5 km/h und das trotz der vielen Kopfsteinpflasterpassagen. Aufgrund des Rennverlaufs aus dem Vorjahr, bei dem sich eine kleine Ausreißergruppe bereits zu Beginn des Rennens bilden konnte, waren diesmal alle hellwach. Jeder Ausreißversuch wurde vereitelt, allerdings wurde es dadurch zwischenzeitlich immer wieder schnell (etwas für Unruhe haben dann auch die vereinzelten Lizenzfahrer gesorgt, die dieses Rennen zwar nicht gewinnen durften, jedoch trotzdem den Rennverlauf beeinflussten).

Die vielen Tempowechsel haben letztlich viel Kraft gekostet und irgendwann begannen meine Muskeln leicht zu krampfen. Anderen Teammitgliedern erging es ähnlich.

Nach viel zu viel Nachführarbeit ging es dann endlich in die letzte Runde. Ich habe mich dann ab den letzten 5km immer unter den ersten zehn Fahrern aufgehalten, damit ich im Sprintfinale nicht blockiert werden. Die letzten Kilometer hat sich Maik dann noch an die Spitze gesetzt und das Tempo hoch gehalten, wodurch Attacken verhindert wurden. Ich bin dann an dritter Stelle auf die ca 350 m lange Zielgerade und hatte ein starkes Hinterrad vor mir. Als noch 150 m zu fahren waren zog ich raus und an dem anderen Fahrer vorbei. War kurzzeitig auf Siegerkurs, nur um dann von einem Strassackerfahrer komplett übersprintet zu werden. Auch der zweitplatzierte zog an mir vorbei und langsam ging mir die Luft aus. Ich kämpfte mit einem Krampf im rechten Oberschenkel bis zum Schluss aber auch der Dritte schob sich Stück für Stück an mir vorbei. Auf der Ziellinie hatte ich dann eine halben Meter Rückstand und wurde Vierter.

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Durch die starken Platzierungen von Maik (17) und Tobi (23) war unser RCB Team 2 insgesamt das zweitbeste Team. Unser komplettes Team bestand aus Enno, Jörn, Holger, Tobi, Dominik und Maik (v.l.n.r.). Es hat viel Spaß gemacht mit euch!

Bericht: Dominik

 

 

Race vom 03.09.2017

Heute ging es um 7 Uhr und herbstlichen 8 Grad in Hameln an den Start. Es war ein sehr angenehmes Rennen mit 1200 hm auf 95km. Ich habe mich direkt in die erste Gruppe vorgearbeitet, die jedoch recht lange relativ groß blieb. Die Anstiege wurden nicht hochgeballert, was für mich ganz angenehm war. Bin mit meinen 77 Kg nicht unbedingt eine Bergziege.

Die Abfahrten bin ich nach Karte gefahren und konnte deshalb ohne "Risiko" die Kurven mit Volldampf fahren (84,2 max).

Nachdem sich die Strecken bei 79 Km geteilt haben waren wir vorne nur noch ca. 15 Fahrer. Es kam dann noch eine 19% Rampe, die die Gruppe nochmals verkleinerte. Am letzten Anstieg kam dann die Attacke von einem Einheimischen. Ich hängte mich hinten dran (holte mir ne KOM, ganz wichtig :) und wir waren nur noch zu zweit. Dann kämpften wir die letzten 10 km gegen eine vierer Verfolgergruppe, die wir aber hinter uns lassen konnte. Mein Mitfahrer ließ etwas an Tempo vermissen aber am Ende reichte es. Im Sprint, den ich mir vorher natürlich ausgeguckt hatte, verlor der Local die Nerven und ich konnte den Sprint klar für mich entscheiden. Somit am Ende ein zufriedener erster Platz.

 

Das macht Lust auf Bremen am kommenden Wochenende!

Bericht: Dominik

 

Und das schreibt das Challenge-Magazin.com: >>> Hier <<<

 

Auf der letzten RCB Mitgliederversammlung stellte Willi die Fleche Allemange – die die Sternfahrt der Randonneure vor. Da standen dann min. 360 km in 24 Stunden auf dem Zettel und das Ziel war die Wartburg in Eisenach. Da meine längste Distanz 250 km betrug, waren 360 km verlockend – 440 km hatte ich allein schon einmal in 2 Tagen bewältigt. Eisenach lag schon einmal auf einer Urlaubsradtour auf unserer Strecke am Werratal-Radweg. Wir hatten damals diesen Eisenach Schlenker aber ausgelassen. Zwei gute Gründe also um sofort zuzusagen.

Während der Six-Days trafen wir uns dann das erste Mal um die Tour zu besprechen – Willi Scheideler, Thorsten Illner und ich. Andreas Zallmann konnte an dem Abend leider nicht. Willi – unser Planer – hatte sich schon mit der Streckenführung beschäftigt, sowie mit den selbst zu wählenden Kontrollstellen. Thorsten und ich hatte keine Einwände, Andreas konnte auch nicht „meckern“, also noch mal tief und unsere 6 Augen geschaut und das Ganze für machbar erklärt. Einige Tage vor dem Start trafen wir uns ein weiters Mal und Willi gab uns unsere Startkarten usw. und besprachen noch die Klamottenfrage und wer was mitnimmt, damit nicht alles dreimal mitfährt.

Die Klamottenfrage war für mich schwer. Angesagt war trockenes Wetter, schon mal gut. Nachts waren 0°C vorhergesagt, etwas weniger schön. Ich entschloss mich dann, die Sachen zu nehmen, die ich morgens auf dem Weg zur Arbeit auch noch bei leichten Minusgraden trage. Im Rucksack packte ich dann noch ein Wechseltrikot, Helmlampe, Warnweste, Duschkrams usw. ein. Damit sollte es dann passen.

marktplatz

Nach der perfekten Vorbelastung durch unsere RTF-light "Bremer-Schlüssel" ging es am 17.04.16 in Gesmold für mich schon um 10:30 Uhr an den Start des Frauen-Elite-Rennens. Es war bitter kalt und recht windig.. Aber gut, wenn man als Nordlicht mit was klar kommen sollte, dann ist es wohl Wind ;-)

Am Anfang der 10 Runden ( à 3,2 km) war es noch recht ruhig und alle beäugten sich. Doch schon nach ein paar Runden begannen die Attacken. Ich konnte mich gut im Hauptfeld behaupten, aber das Feld zerriss.. Eine Kollegin fuhr eine Attacke, bei der ich mitging, konnte die Geschwindigkeit aber zu zweit bei dem Wind nicht halten. So wurde ich eingeholt, sie allerdings fuhr das Rennen mit ein paar Jugendfahrern zu Ende. Chapeau. Eine Runde vor Ende holte uns das Senioren 3-Feld ein. Jetzt hieß es Zähne zusammen beißen und hinterher. Auf der Zielgeraden hatte ich dann eine gute Position als erste Frau hinter den Männern und konnte den Sprint der Männer mitfahren und so den Sprint um Platz 2 von vorn nach Hause fahren. 
Ich konnte es echt nicht fassen, als ich 20 m vor der Ziellinie nach hinten schaute und niemand direkt an meinem Hinterrad war... 
Völlig überrascht und überwältigt musste ich im Anschluss erstmal rumfragen, ob vor mir wirklich niemand anderes gewesen ist, weil ich es einfach nicht glauben konnte!! Voll krass..

Am Samstag (09.04.16) bei schönstem Frühlingswetter ging es für vier RCB´ler erneut an den Start. Der ca. 1,6 km lange Rundkurs beinhaltete enge Kurven und forderte somit harte Antritte und Mut für die Kurven.


Mittags wurde es für mich, Linda, ernst. Mein erstes Lizenzrennen! Ich hatte ganz schön die Radhose voll. Bei der Starterliste wurde es hart, das war mir klar. Eine Minute vor den Frauen starteten die U19 Junioren. Da der Kurs ja nicht lang war, hatten diese uns innerhalb der ersten 10 Runden eingeholt und von da an wurde es richtig schnell. Eine Attacke gefolgt von der anderen trieben das Tempo auf der Zielgeraden gern auch mal auf 45 - 50 km/h.

Am Sonntag den 03.04.16 machten sich einige RCBler auf den Weg zum Frühjahrsklassiker des 6. Grossen Preis der Gemeinde Börger.


Schon morgens um 10.00 Uhr ging es für Günter Gilles beim Rennen der Senioren 3/4 auf die Strecke. Nach seinem Sturz bei der OBKM in letzten Jahr kommt unser alter Hase langsam aber sicher wieder in Tritt. So zeigte er sich nach dem Rennen zufrieden, da er immer weniger Beeinträchtigungen von der Verletzung spürt. Wir sagen: super gemacht und schön, dass du wieder auf dem Bike sitzt!

 Im Text wird nicht darauf eingegangen, aber die Edelhelfer vom RCB waren El Schnippo und Lars!

 

HHB

 

1. Lauf Lehndorf

Es war keine Liebe auf den ersten Blick, das Crossen & ich. Aber oft kühlt eine "die Liebe auf den ersten Blick" ja auf den zweiten schon wieder merklich ab, so dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, wenn man erstmal einen Blick mehr riskiert. In den letzten beiden Jahren hat mir das Crossen immer mehr Spaß gemacht und so sollte in diesem Jahr auch mal ein Crossrennen gefahren werden.

Das dritte von drei Leiden

Nun war es endlich soweit, das letzte Rennen des Alpencups fand am 13.09.15 in Fuschl am See in Österreich statt.

Die Landschaft ist dort wirklich toll anzuschauen gewesen und wir hatten wieder einmal Glück mit dem Wetter.

Morgens um 08:00 Uhr ging es an den Start, diesmal aus Startblock B, da es ja um die Wurst ging.

Direkt zu Anfang ging es einen satten Anstieg hinauf (zwischen 8 und 14 % ). Die folgenden 25 km gestaltete es sich irgendwie schwierig, eine passende Gruppe zu finden. Daher heizte ich ab und an mal richtig mit, bis ich einsehen musste, dass ich es wohl nicht schaffen werde, die noch folgenden 80 km mit 45 km/h zu brettern. Irgendwann war es dann mal passend.

Nachdem die Rennen in Bremen und Hannover ausgefallen waren, ging es für die RCB-Ladies Caro, Jessica, Linda, Silvia und Silke bei den Cyclassics in Hamburg erstmalig als Team bei einem Jedermannrennen an den Start.

Aus dem Spitzenstartblock L heraus ging es auf Verfolgungsjagd, wobei wir super von Tim unterstützt wurden, der ebenfalls im Profistartblock L gelandet war und der uns so manches Mal half, die Löcher zur nächsten Gruppe zuzufahren. So holten wir Gruppe um Gruppe ein und arbeiteten uns stetig vor.

Während wir die Köhlbrandtbrücke beim ersten Mal gut hochkamen, tat sie beim zweiten Mal doch ganz schön weh, ebenso der starke Gegenwind auf den letzten Kilometern in die City hinein. Aber auch da haben wir uns dann gut durchgebissen.