Am Sonntag den 15.07.2018 fand das Radrennen „Rund um den Elm“ statt, welches es in abgewandelter Form bereits seit 1907 gibt. Auf einer Gesamtlänge von 70 km müssen insgesamt ca. 800 hm absolviert werden.

Nachdem ich viel Werbung innerhalb der Mannschaft gemacht hatte, entschlossen wir uns mit 6 Fahrern an dem Rennen teilzunehmen. Und so brachen Torben, Andrés, Dominik (ich), Holger, Tobias und Stefan (hat das Foto gemacht) gegen 6 Uhr Richtung Braunschweig auf. 

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Das Rennen war wieder super organisiert und startete dann um Punkt 9 Uhr. Es ging direkt zügig los wir ordneten uns vorne ein. Holger und ich kannten das Rennen aus den vergangenen Jahren und wussten entsprechend wann man vorne sein musste.

Das Rennen ist maßgeblich durch zwei ordentliche Anstiege geprägt. Wobei sich der erste Anstieg recht lange hinzieht. Als wir in den ersten Anstieg gefahren sind begannen auch sofort die ersten Attacken. Torben schloss sich hierbei zwei weiteren Fahrern an und so konnte der Rest von uns entspannt hinterher rollen. Es waren jedoch ein paar Fahrer im Feld, denen ich nachsetzte damit die Gruppe nicht zu groß würde. Der kleine Ausreißversuch wurde allerdings noch in der ersten Steigung gestellt und so rollte eine große Gruppe bergab auf den zweiten Anstieg zu. Dieser hatte es dann in sich. Es ging auf einer Länge von 1,6 km mit einer Steigung von 8 % hinauf (die letzten 300 Meter mit bis zu 10 %). Hier wurde dann auch ordentlich Druck gemacht. Das Feld zerfiel in mehrere kleine Gruppen. Den ersten sechs Fahrern konnten Torben und ich leider nicht folgen. Diese sechs Fahrer bildeten ab diesem Punkt dann auch die Spitze des Feldes. Torben und ich waren zusammen in der ersten Verfolgergruppe. In der Gruppe hinter uns konnte sich Stefan über den Berg quälen. Tobi und Holger waren wiederum eine Gruppe dahinter und wurden ihrerseits von Andrés verfolgt.

Durch die unterschiedliche Tempohärte in unserer Gruppe bekamen wir leider keinen gut funktionierenden Kreisel zustande und das Rennen wurde richtig anstrengend (mein Durchschnittspuls lag bei 180, max. zählte mein Garmin heute 204 Schläge). Durch die schlechte Zusammenarbeit gelang es uns nicht die zahlenmäßig unterlegenden Ausreißer zu stellen. Wir hatten auf der 1,5 km langen Zielgeraden zwar nur noch 300 m Rückstand kamen aber nicht mehr ran.

Natürlich wurde in unserer Gruppe  dennoch um die Ehre gesprintet. 500 m vor dem Ziel lösten sich hierbei zwei Fahrer aus unserer Gruppe und konnten direkt ein kleines Loch reißen. Ich blieb ruhig und verließ mich darauf, dass andere Fahrer die Nerven verloren, was selbstverständlich auch passierte. Nachdem der erste Verfolger verbrannt war, schoss links ein weiterer vorbei, bei dem ich mich wieder hinten dran hing. Ich ließ ihn kurz arbeiten und zogen dann 75 m vor dem Ziel an ihm vorbei, leider etwas zu spät und konnte dann nur noch einen der zwei Ausreißer einfangen. Durch diese Aktion sicherte ich mir dann noch Platz 8. Torben kam kurz hinter mir ins Ziel. Durch die starke Leistung der anderen Teammitglieder wurden wir zweiter in der Teamwertung und ein kleiner Pokal sucht jetzt ein Vereinsheim.

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Insgesamt hat es wieder sehr viel Spaß gemacht mit dem Team anzutreten. Es ist einfach super zu wissen, dass da Freunde mitfahren auf die man sich verlassen kann!

Bericht: Dominik