Der RCB bim Amadé-Radmarathon

Das erste von drei Leiden...

Letzten Sonntag um 07:30 Uhr war es endlich soweit. Nach 12-tägiger Pause wegen Problemchen im Bein setzte ich alles auf eine Karte und ging an den Start.

Die ersten 30 Kilometer waren die härtesten meines Lebens. Es ging nur hoch- 10-12 %. Die Beine hatten nur leider alles vergessen und ich musste mir fast die Lunge aus dem Hals atmen. Dennoch konnte einige Damen und Herren im ersten Anstieg und auch in der Abfahrt überholen, was mich dann noch mehr motivierte die Zähe zusammenzubeißen und nicht zu sehr über mein 25-er Ritzel zu fluchen.

Die nachfolgenden 40 km ging es gottseidank leicht bergab, sodass ich mich in einer netten Gruppe recht gut erholen konnte, bevor es in den letzten Anstieg ging. Dieser war zwar mit durchschnittlich 5-6 % deutlich angenehmer, tat aber trotzdem weh ;-)

Mit zwei Konkurrentinnen am Hinterrad kam ich um die letzte Kurve. Zur Zielgeraden hin wurde es nochmal richtig gemein steil und eine der beiden schaffte es an mir vorbei zu ziehen. Völlig fassungslos über die Situation musste ich Sie ziehen lassen.

Letztendlich kam ich nach 95 km und gut 1600 hm als 17. von 37 Frauen zufrieden und platt im Ziel an.
In zwei Monaten geht es dann in Zernez an den Start.

Bericht: Linda